Brilon

Planbare Stromkosten über 20 Jahre für einen Produktionsstandort

Energieintensive Fertigung mit PV über mehrere Gebäudeteile, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur, zusammengeführt zu einem Anlagenkonzept

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564 kWp

PV-Leistung

Dach-PV Anlagen verteilt über mehrere Gebäudeteile des Werksgeländes.

1.500 kWh

Batteriespeicher (2h System)

Auf das Lastprofil ausgelegt zur Optimierung der Eigenverbrauchsquote & Lastspitzen.

95 %

Eigenverbrauchsquote

Der energieintensive Fertigung nimmt den Solarstrom nahezu vollständig direkt auf.

Kerndaten zum Projekt

Am Standort in Brilon wurde eine Dach-PV-Anlage mit 564 kWp errichtet und um einen Batteriespeicher mit 1500 kWh Kapazität (2h-System) sowie Ladeinfrastruktur ergänzt. Die Module verteilen sich über mehrere Dachflächen des Werksgeländes mit unterschiedlichen Gebäudehöhen. Die Anlage erzeugt rund 490.000 kWh pro Jahr. Da der Standort produktionsbedingt einen hohen und über den Tag stabilen Strombedarf hat, werden davon etwa 95 % direkt vor Ort verbraucht.

Anwendungsbereiche

Dach-PVBESSLadeinfrastruktur

Standort

Brilon

Herausforderung

PV-Bestandsanlagen waren bereits in Betrieb, die Dachlandschaft ist uneinheitlich, und Höhenversätze bis über 20 m stellen besondere Anforderungen an Montage und Arbeitssicherheit. Bestandsanlagen, Neuanlage, Speicher und Ladeinfrastruktur konnten nicht unabhängig voneinander betrieben werden, sondern waren in gemeinsame Schutzeinrichtungen einzubinden. Mit dem Zubau liegt zudem eine wesentliche Anlagenveränderung vor, weshalb der Netzanschluss umgebaut werden musste. Speicher dieser Größenordnung und Ladepunkte bringen zusätzliche Lastspitzen mit, die bei der Auslegung des Anschlusses von Anfang an mitzudenken waren.

Lösung

Die Dachbelegung wurde je Gebäudeteil einzeln geplant und zu einer Gesamtanlage von 564 kWp zusammengeführt, sodass auch schwer zugängliche Flächen nutzbar wurden. Erzeugung, Speicher und Ladeinfrastruktur laufen elektrotechnisch in einem gemeinsamen Anlagenverbund mit abgestimmten Schutzeinrichtungen zusammen. Der Netzanschluss wurde entsprechend der wesentlichen Anlagenveränderung umgebaut und auf den vollständigen Anlagenumfang ausgelegt. Der Speicher ist als 2h-System dimensioniert und so ausgeführt, dass er bei wachsendem Ladebedarf erweitert werden kann.

Ergebnis

Von rund 490.000 kWh Jahresertrag bleiben etwa 95 % am Standort und ersetzen Netzbezug genau dort, wo er anfällt. Bestandsanlagen, neue PV, Speicher und Ladeinfrastruktur bilden ein einheitliches, netzkonformes Konzept statt einzelner Insellösungen. Der Fuhrpark lädt damit anteilig mit Strom vom eigenen Dach. Erzeugung, Speicherung und Verbrauch greifen an einem Ort ineinander, statt über den Markt ausgeglichen zu werden.

Luftaufnahme des Werksgeländes in Brilon mit Dach-PV-Anlagen auf mehreren Gebäudeteilen und einer Grünfläche mit Fahnen davor.Senkrechte Luftaufnahme der Dach-PV-Anlage in Brilon mit den Modulreihen im Detail.

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